Lichterfest

Über die Feiertage haben wir uns an die Verkabelung der Einbaugehäuse gemacht. Wie bereits berichtet sind die Positionen der Einbaugehäuse nicht ganz korrekt, wir rechnen aber nicht mit einer gangbaren Lösung und verkabeln daher auch die ‚Ausreißer‘.

Einbaugehäuse für Lampen, Rauch- und Bewegungsmelder sowie Beameranschluß, fertig verdrahtet

Um die Masse an Anschlußkabeln zu beherrschen haben wir einige Gehäuse schon auf der Decke zusammengefasst.

Blick von oben ins Einbaugehäuse

Je drei Einbauleuchten sind über ein Stromkabel 5×1,5 erreichbar und lassen sich so auch einzeln schalten. Die Verkabelung im jetzigen Stadium hat auch den Vorteil dass wir noch sehr gut an alle Kabel herankommen. Später ist ein Eingriff nur noch durch die Bohrung für die Einbauleuchten möglich. Nicht jede Hand passt durch ein Bohrloch mit einem Durchmesser von 58 mm …

HDMI und Energie für einen Beamer. Der Karton unter den Kabeln soll verhindern, dass wir später beim Erstellen der Einbauöffnungen mit dem Topfbohrer nicht auch gleich das Kabel anbohren.

Als Knotenpunkt für die gesamte Elektroverkabelung des Anbaus haben wir uns das kleine Kellerfenster zum Altbau ausgeguckt. Das Kellerfenster wird später nicht mehr benötigt und kann zugemauert werden. Da die Oberkante der Elementdecke in etwa mit der Oberkante des Kellerfensters übereinstimmt läßt sich mit einem großen Bohrer ein passendes Langloch für die Betonrohre herstellen.

Platz für etliche Kabel …

HDMI- und CAT5-Kabel laufen separat in die Ecke, die wir für die Vorwandinstallation reserviert haben. Durch die Aussparung müssen später zusätzlich noch die Heizungsrohre …

 

 

Elementdecken – Kontrolle !

Die Fertigungsdokumente für die Elementdecken sind umfangreich. Da erscheint es fast natürlich daß die fertigen Decken an manchen Stellen von den Vorgaben abweichen. Bei der ersten Durchsicht hatten wir schon ein paar Abweichungen entdeckt :

  • fehlende Aussparung auf dem ersten Deckenelement
  • Bewehrung im Bereich für den Isokorb
  • 4 Dosen vom falschen Typ (1291-23 anstelle von 1282-72)

Unser Hersteller bestätigte bereits die Abweichungen und wir müssen die dadurch entstehenden Zusatzkosten beziffern.

Die letzten Tage haben wir nochmal sorgfältig die Positionen der Einbaugehäuse kontrolliert. Diese weichen z.T. erheblich von den vorgegebenen Positionen ab.

Unterseite des Einbaugehäuses, Klebemasse und Zielkreuz

Der Hersteller verwendet vermutlich einen Automaten zur Kennzeichnung der Einbaupositionen auf dem Fertigungstisch. Dafür wird ein Zielkreuz aus Schleim auf den Tisch gespuckt. Das Gehäuse wird danach mit der Klebemasse versehen und auf der entsprechenden Stelle auf den Tisch aufgebracht. Die meisten Zielkreuze sind auch jetzt noch gut erkennbar, ein großer Vorteil für uns. Wir packen mal wieder den Rotationslaser aus um die Positionierungskreuze zu rekonstruieren, die den Transport nicht oder nicht so gut überstanden haben.

Es zeigt sich dass die Positionierungskreuze ziemlich exakt mit den Vorgaben aus den Plänen übereinstimmen und alle auch auf einer Linie liegen. Da die Positionierungskreuze nicht verwischt sind scheint der Kleber auf dem Tisch gut zu haften. Auf den Einbaugehäusen haftet der Kleber auch sehr gut, jedenfalls lassen sich die Kleberreste nur mit einem Spatel wieder entfernen.

Oben auf dem Bild gut zu erkennen, das Gehäuse verfehlt des Zielkreuz deutlich. Bei anderen Projekten wird eine Abweichung von 4 cm noch als innerhalb der Toleranzen angesehen. Der Hersteller der Einbaugehäuse schreibt einen Randabstand von 2 cm vor (Abwärme, Stabilität ?). Damit ergibt sich für Einbaugehäuse vom Typ HaloX 180 ein maximaler Einbaudurchmesser von 60 mm für Leuchten, Lautsprecher usw.

Die Problematik wird durch die fälschlich verbauten Gehäuse vom Typ HaloX-P noch etwas verschärft, da diese einen maximalen Einbaudurchmesser von 140 mm ohne Toleranzausgleich aufweisen. Die neue Serie bietet einen maximalen Einbaudurchmesser von 180 mm (siehe KAISER_HaloX_Vergleichsliste_2017_DE_web).

Leider haben wir 6 Einbaugehäuse, deren Position mehr als 4 cm von der vorgesehenen Einbauposition abweichen. Bei einer Dose sind es sogar knapp 9 cm !

Gehäuse mit maximaler Abweichung

Das sich aus den realisierten Gehäusen gebildete „Muster“ erlaubt keinen Einbau aller Leuchten in einem parallel zu den Wänden verlaufenden Gitter. Noch etwas was wir mit dem Hersteller klären müssen. Nacharbeiten geht schlecht …

Update : In der Zwischenzeit haben wir uns mit unserem Hersteller geeinigt, wir zahlen nur einen Teil der veranschlagten Summe. Unser Hersteller definiert eine Abweichung von bis zu 5 cm als innerhalb der Toleranzen !

Beleuchtung Souterrain II

Ernüchterung nach der ersten Runde der Überplanung der Statik auf Elementdecken. Die Halox-Dosen mit Trafotunnel können nicht so ausgerichtet werden wie wir das geplant hatten. Zudem werden die Dosen im Werk in der Regel sowieso nicht entsprechend der Vorgaben ausgerichtet bzw. verdrehen sich wieder während des Verdichtens des Betons (haben die den Werbefim der Firma Kaiser nicht gesehen … ?). Also wir haben hier eine Dose vor Ort und die verdreht sich nur unter Krafteinsatz …

Fassen wir das mal zusammen : Die Dose kostet ab Werk 45 €, im Internet ca. 20 €. Kein Mengenrabatt ab Werk. Positionierung nur übern Daumen, Ausrichtung nicht möglich. Puh.

Also planen wir etwas um, nutzen die Bewehrung als Zwangsausrichtungshilfe für die Dosen mit Trafokanal …

Die kleinen Zipfelmützen zeigen unseren Wunsch bzgl. der Ausrichtung der runden Dosen an. Mal sehen ob da nicht doch was geht …

Installationsdosen in der Elementdecke

Um für den Tag X bereit zu sein haben wir uns eine Installationsdose vom Kaiser besorgt, hier das Modell HaloX 180 mit Trafotunnel. Die Dose hat eher die Größe einer Bratpfanne als die einer gewöhnlichen Unterputzdose. Wir sind erstaunt. Zum Vergleich ein Puschen vom Bauherr mit auf das Bild gezaubert und der lebt auf großem Fuße … 🙂

Um das HDMI-Kabel durch das Verlegerohr zu bekommen mussten wir den Stecker an der Seite etwas bearbeiten. Der Stecker soll dann später an eine entsprechende HDMI-Dose. 20 m Kabel und 6 Steckverbindungen, vielleicht sollten wir vorher einen Test machen ob die Signalqualität nicht zu schlecht wird.

Strom und Licht Garage

Für das Fundament musste auch das Erdkabel zur Garage weichen, dies haben wir bei den Erdarbeiten einfach durchgeschnitten. Nun zur dunklen Jahreszeit erweist sich elektrisches Licht durchaus als nützlich und wir wollen die Verbindung zum Erdkabel wieder herstellen.

Ein Blick in die Aufputzdose, in der das Erdkabel in der Garage ankommt (unten links im Bild), zeigt, dass noch ein weiteres Erdkabel die Garage wieder verläßt unten rechts im Bild). Wo das hingeht haben wir bisher nicht herausgefunden. Bei diesem sind nur Erde und Nullleiter aufgelegt. Scheint also erstmal keine Bedeutung zu haben.

Aus den Messungen in der Garage ergibt sich folgende Belegung des Erdkabels (7 Adern, die schwarzen sind mit kleinen Nummern beschriftet) :

grün-gelb      Erde
1                         Phase
2                        Impuls für Relais
3                        Nullleiter
4                        Außenbeleuchtung
5                        nicht verbunden
6                        nicht verbunden

Der Elektriker, der die Garage vor etlichen Jahren verkabelt hat, hat auch auf ein System zurückgegriffen. Dies offenbarte sich, als wir eine der Aufputzdosen geöffnet hatten. Verstanden haben wir die Notizen nicht so recht …

Vermutlich die Beschreibung zu diesem Relais. Unten rechts ist eine nicht belegte Klemme mit der Beschriftung „R“ :

Eigentlich wollten wir die Garage an die gleiche Sicherungsgruppe legen, die auch die Außensteckdosen bedient und durch einen FI abgesichert ist. Momentan ist aber einer der Impulsgeber (Taster) in der Küche untergebracht und dort mit dem Stromkreis für den Keller verbunden. Dadurch ist der Stromkreis eigentlich festgelegt. Sobald der Anbau steht klemmen wir das entsprechend um.

Beleuchtung Souterrain

Die Planung der Beleuchtung für die beiden Räume im Souterrain muss für die Fertigung der Elementdecken vorliegen. Zusätzlich wollen wir noch Bewegungs- und Rauchmelder vorsehen. Auch ein Platz für einen Beamer an der Decke soll da sein, eventuell möchte jemand doch mal einen Beamer an die Decke schrauben. Der Hersteller der Elementdecken verbaut Elemente vom Typ Kaiser HaloX, wir wählen HaloX-180 sowie HaloX-180 mit Trafotunnel, insgesamt 25 Elemente (s.u.).

Beleuchtung_Souterrain (pdf)

Baustromanschluß

Seit heute abend ist das Luxus-Dixi auch mit einem Stromanschluß (Wechsel- sowie Drehstrom) ausgestattet.

Ewentuell etwas ungücklich ist die Auslegung der Sicherungen. Der Baustromanschluß ist mit einem Fi-Schalter (30 mA) und einer 32 A – Sicherung abgesichert. Zur Sicherheit ist im Haus noch eine weitere Sicherung zusammen mit einem FI vorgeschaltet. Diese sind identisch ausgelegt (30 mA Fehlerstrom, 32 A max. Strom). Werden diese Grenzwerte überschritten ist es also eher Zufall welche Sicherung auslöst (im Schuppen oder im Haus). Zum Glück ist Strom nicht schneller als das Licht, also müsste die Sicherung im Schuppen zuerst reagieren :-).

Minimalschutz für die Kabel unter dem Fußboden des Toilettenhäuschens …
Ein Kabelschacht komfortabler Breite.