Noch ein Tank … !

Geahnt hatten wir es ja schon, aufgrund der Rohrreste, die in einem der Lichtschächte im Keller enden und wegen der sonderbaren Messapparatur, die im Keller an der Wand hängt.

Füllstandsmessgerät für den alten Öltank

Nun haben wir ihn gefunden und – Mutter für Mutter – den Deckel des Doms geöffnet …

Tankeinstieg mit Rohrleitungen, der Bauherr muss ein wenig auf die Hose aufpassen, zum 50ten gerade neu bekommen …

Der Tank besteht komplett aus Stahl, ist aber leider ummantelt mit einer dicken Bitumenschicht. Ansonsten wäre vermutlich vom Tank auch nichts mehr da. Um den Einstieg herum existierte vermutlich mal ein aus Steinen gemauerter Dom, der den Deckelbereich zusammen mit dem Einfüllstutzen geschützt hat.

Die Lage des Tanks vor der Nordseite des Hauses (also so ziemlich vor der Haustür)
Querschnitt senkrecht und in Längsrichtung durch den Tank.

Im Tank hat sich über die Jahre etwas Kondenswasser gesammelt (oder er ist nie richtig entleert worden). Wir haben eine Probe entnommen, es ist überwiegend Wasser, aber es riecht nach Heizöl, Reste sind also noch enthalten.

Der Tank hat ein Fassungsvermögen von ca. 3000 l. Wir vermuten, dieser Tank wurde etwa zur Zeit der weltweiten „Ölkrise“ stillgelegt und durch das GFK-Monster (11000 l) ersetzt. Hat sich wohl nicht so richtig gelohnt …

Wir lassen den Tank jedenfalls erstmal wo er ist und hoffen auf einen Anstieg der Preise für Metallschrott (Wandstärke Stahlwandung beträgt ca. 5 mm, damit wiegt der gesamte Tank ca. 5 t) …

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